Atlasblockierung, Atlasfehlstellung, und Atlastherapie

Definition

Allgmein ausgedrückt nennt man eine eingeschränkte Beweglichkeit des obersten Halswirbels (Atlas) oder dessen Fehlstellung eine atlantooccipitale Dysfunktion.

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Ursache

In vielen Fällen ist es die größte Herausforderung einer erfolgreichen Atlastherapie den Auslöser der atlantooccipitalen Dysfunktion zu indentifizieren. Dieser kann z.B. in Zähneknirschen oder -pressen, oder einer Kiefergelenksstörung liegen (craniomandibuläre Dysfunktion, CMD), oder Folge eines einfachen Sturzes oder Anpralls sein. Auch sind Fehlhaltungen oder statische Sitzpositionen bei der Computerarbeit oft Ursache einer Atlasblockierung. Aufsteigende muskuläre Verspannungen können ebenfalls eine atlantooccipitale Dysfunktion nach sich ziehen.

Diagnose

Bei der Diagnostik von Atlasblockierungen steht die eingehende Patientenbefragung zu Belastungen im Alltag und Beruf sowie die genaue Untersuchung der Halswirbelsäule im Vordergrund. Dies umfasst die Beurteilung des Bewegungsumfangs und den Zustand der Muskulatur und das Schmerzmuster. Je nach Befund wird die Diagnostik auf mit Röntgen, Computertomografie oder Kernspintomografie ergänzt.

Therapie

Bei einer identifizierten Atlasblockierung oder Atlasfehlstellung wende ich primär manuelle Therapie an. Dabei kommen meist weiche, osteopathische Techniken zum Einsatz. Je nach Befund unterstütze ich die Behandlung mit neuraltherapeutischen Injektionen oder Akupunktur. Ich zeige Ihnen auch gerne wie sie sich im Alltag besser verhalten können, oder gebe Ihnen Eigenübungen zur Enspannung der Muskulatur mit. So lernt jeder Betroffene, wie er sich selbst helfen, und dem erneuten Auftreten vorbeugen kann.

Taping eine Schulter gewickelt

Antwort

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